Die Anfänge

Die Gründunsversammlung fand am 7. Mai 1955 im damaligen Vereinslokal Hagedorn statt. Als Starthilfe wurden der Avantgarde 100 DM bewilligt. Wie aus dem Gründungsprotokoll hervorgeht, sollte die Avantgarde in erster Linie repräsentativen Charakter haben. Auch heute noch sieht sie sich nicht als eine Abteilung, sondern als "Ehrenzug" des Schützenvereins. Bei Festveranstaltungen führt sie den Festzug an und übernimmt allgemeine Aufgaben des Schützenvereins.

In den ersten Statuten wurde unter anderem festgelegt:

Jedes Mitglied der Avantgarde hat sich den Befehlen des Offiziers zu fügen. Der monatliche Beitrag beträgt pro Person 0,30 DM. Die Dienstausrüstung ist von jedem Mitglied selbst zu beschaffen. Sollte der Schützenkönig aus den Reihen der Avantgarde kommen, so hat jeder Avantgardist einen zusätzlichen Beitrag von 10 Mark zu leisten. Der Vorstand ist nur berechtigt über einen Betrag bis zu 20 Mark ohne Versammlungsbeschluß zu verfügen.

Die Wahlen zum ersten Vorstand auf der Gründungsversammlung ergaben folgendes Ergebnis:

  • Franz Limbrock (1. Vorsitzender und Kommandeur)
  • Hugo Wiengarn (2. Vorsitzender und Stellvertreter)
  • Gerd Steinhoff (Schriftführer)
  • Adolf Arringhoff (Kassierer)


Avantgarde im Jahre 1955

 

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